Unternehmen / Konsum

Aryzta-CEO geht mit Lärm

Analyse | Kevin Toland tritt per sofort zurück. Und die Gerüchte über eine mögliche Übernahme werden wieder lauter.

Der personelle Umsturz ist perfekt. Nach dem Finanzchef und grossen Teilen des Verwaltungsrats verlässt auch der CEO Aryzta: Kevin Toland tritt per sofort zurück. Somit haben in den vergangenen drei Monaten die wichtigsten Führungspersonen – freiwillig und weniger freiwillig – den Hut genommen.

Daneben machte am Freitag ein altes Gerücht erneut die Runde. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete, die US-Investmentfirma Elliott biete für Aryzta rund 0.80 Fr. je Titel.  Die Aktien notierten nach dem Kurssprung vom Freitag bei gut 0.70 Fr. Aryzta kommentierte die Sache nicht. Ein offizielles Angebot ist grundsätzlich immer möglich, allerdings wäre das sofort meldepflichtig. Und einiges spricht dagegen, dass Elliott noch zum Zug kommt. Spekulationen kursieren seit Monaten, ohne konkrete Resultate und ohne ersichtlichen Grund für eine Kurswende. Zudem bevorzugt der erneuerte VR den Alleingang. Schliesslich ist mit Toland der letzte prominente Befürworter eines Totalverkaufs nicht mehr an Bord. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?