Unternehmen / Konsum

Aryzta-Deal mit Elliott auf der Kippe

Der Verkauf des Tiefkühl­bäckers stösst auf Widerstand.

Seit Wochen warten Aryzta-Aktionäre auf ein konkretes Angebot der Investmentfirma Elliott. Am Kursverlauf des Tiefkühlbäckers ist zu sehen, dass derzeit viel spekuliert wird. Bei hohen Volumen wechseln sich grosse Kursgewinne und -verluste ab. Am 10.  September meldete Aryzta, man verhandle mit Elliott über eine Komplettübernahme. Es ist zu hören, die Transaktion stocke aus zwei Gründen: Elliott hat Mühe, die Finanzierung auf die Beine zu stellen, und der Verwaltungsrat ist gespalten.

Das wieder unsicherer gewordene Marktumfeld macht es schwierig, mit Kreditgebern zu verhandeln, wie Beobachter berichten. Besonders, wenn es sich dabei mit Elliott um einen Investor handelt, der mit viel Fremdkapital operiert. Kommt hinzu, dass sich der Aryzta-VR uneins ist über die nächsten Schritte. Auf der seinen Seite stehen die von einer Aktionärsgruppe um die Investoren Veraison und Cobas portierten und am 16. September gewählten Armin Bieri, Heiner Kamps und Urs Jordi (Präsident). Hinzu kommt Alejandro Legarda Zaragüeta, der als indirekter Cobas-Vertreter schon länger im Aufsichtsgremium sitzt. Auf der andern Seite sind die andern fünf VR-Mitglieder, die während der Amtszeit von Ex-Präsident Gary McGann in den VR eingezogen sind.  Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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