Unternehmen / Konsum

Aryzta erreicht knappes Ja zur Kapitalerhöhung

Analyse | Die Führung des Backwarenherstellers kann vorerst aufatmen. An der GV ist der umstrittene Antrag auf eine Kapitalerhöhung um 800 Mio. € angenommen worden.

Kurz nach 11 Uhr ist das wichtigste Traktandum an der diesjährigen Generalversammlung von Aryzta zur Abstimmung gelangt: die grosse Kapitalerhöhung von gegen 800 Mio. € zur Sanierung der stark angeschlagenen Bilanz des Backwarenherstellers. Das Resultat fiel knapp aus: Lediglich 52,9% der vertretenen Stimmen votierten für die Erhöhung des Aktienkapitals.

An der GV waren erstaunlicherweise nur 50,5% aller stimmberechtigten Aktien vertreten. Bereits geht die Geschichte um, ein grösserer ausländischer Aktionär habe seine Titel mit Blick auf die Abstimmung zwei Tage zu spät eingetragen – er habe ein Nein einlegen wollen, und mit seinen Stimmen wäre die Kapitalerhöhung knapp abgelehnt worden.

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Leser-Kommentare

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Peter Hiller 01.11.2018 - 17:09

wie wird mit call warrants in diesem Zusammenhang verfahren ?

Tobias Schait 01.11.2018 - 23:51
Ich erklär es gerne noch einmal: Ob die neuen Aktien zu 9,6,2 oder 1 Franken ausgeben werden, ist völlig egal. Das ist keine Frage der Verwässerung, sondern des Splitings. Entscheidend ist, dass das alte Aktienkapital die neuen 800 Mio. Euro einbringen muss, dieses Verhältnis gibt die Verwässerung vor und sie beträgt ca. 1:1 oder 0.9 zu 1. Auch können die… Weiterlesen »
Tobias Schait 02.11.2018 - 09:33

Korrektur: Das Spliting beträgt nur die Hälfte von 9:1, da der Anteil der alten Aktien nicht gesplitet wird, also ca. 4,5 zu 1.