Unternehmen / Konsum

Aryzta lässt Anleger hoffen

Analyse | Der Backwarenkonzern Aryzta hat im ersten Quartal organisch ein kleines Wachstum verzeichnet. Die Anleger frohlocken, doch die Risiken bleiben.

Insgesamt sank der Umsatz im Zeitraum von August bis Oktober 5,2% auf 862,3 Mio. €. Devestitionen und Wechselkurseffekte schmälerten den Umsatz. Organisch erreichte Aryzta wie bereits im Vorquartal ein kleines Plus, das dieses Mal 0,3% betrug. Zuvor war die organische Umsatzentwicklung während mehrerer Quartale negativ gewesen. Marktteilnehmer hatten mehrheitlich eine schwächere Entwicklung erwartet, was den Aktien zu einem Sprung von bis zu 13% verhalf. Bis zum Nachmittag pendelte sich der Kursgewinn um 9% ein.

Zur kräftigen Avance trug zudem bei, dass CEO Kevin Toland die Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2018/19 bestätigt hat. Er geht nach wie vor von einem mittleren bis hohen einstelligen Wachstum des Betriebsgewinns auf Stufe Ebitda bei einer stabilen Geschäftsentwicklung aus.

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Leser-Kommentare

Tobias Schait 26.11.2018 - 09:22
Ist ein Hausbesitzer mit 30% Eigenkapital in seinem Eigenheim “hochverschuldet”? Er ist es wohl, wenn sein Einkommen zusammenbricht und sich herausstellt, dass das Haus viel weniger wert hat, sonst aber ist seine Finanzierung sogar solid. Wenn die FuW Aryzta auch nach der Kapitalerhöhung noch als hochverschuldet bezeichnet, dann müsste sie dieses Adjektiv auch für einige renommierte Schweizer SIX Unternehmen verwenden.… Weiterlesen »