Unternehmen / Konsum

Aryzta-CEO: «Es bleibt noch viel Arbeit zu tun»

Analyse | Der Grossbäcker überrascht bei der Profitabilität, enttäuscht aber mit dem Wachstum und dem Ausblick. Die Aktien erreichen einen neuen Tiefpunkt.

Angesichts der schwachen Aktienkursentwicklung der letzten Monate hätte man noch Schlimmeres erwarten können: Zwischen Mai und September hatte sich der Wert der Aryzta-Titel halbiert. Doch dem Backwarenkonzern gelang im Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende Juli) bei der Profitabilität eine positive Überraschung.

Der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda stieg stärker als vom Management – und von Finanzanalysten – erwartet. Auch die entsprechende Marge erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 9,1%. In erster Linie Kosteneinsparungen im Rahmen des «Project Renew» ermöglichten eine Verbesserung. Im abgelaufenen Jahr betrugen sie 26 Mio. €.

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Leser-Kommentare

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Tobias Schait 11.10.2019 - 13:58
Aryzta ist seit ABB 2003 das extremste Beispiel einer Panikdynamik, die immer weitere Kreise zieht. Hier sind auch einige Kandidaten der Analystenzunft zu erwähnen, welche unterirdische Kursziele einfach dem Kurs nachstellen. Das Argument: Wenn es noch schlechter kommt, wird es nochmals eng mit dem Cashflow. Wäre, würde, hätte… Risiken bestehen immer. Von einem Börsenwert von 8 Milliarden auf 700 Mio.,… Weiterlesen »