Mitte August haben wir an dieser Stelle Aryzta (ARYN) begutachtet. Die Aktie notierte bei 0.74 Fr., und es hatte sich eine Falling Wedge ausgebildet. Ich hatte in diesem Zusammenhang auf die so entstandene Trading-Kaufgelegenheit hingewiesen. Es wurde aber auch vermerkt, der Zeitpunkt für eine langfristige, strategische Positionierung sei noch nicht gegeben. Aryzta stieg innerhalb von fünf Wochen über 30%, bevor sie zuletzt in steilem Winkel zurückfiel. In meiner Expertise vom 9. September hatte ich davor gewarnt.

Chartisten suchen Ausbrüche und Signale. Sie erhalten sie bei marktengeren Titeln aber erst, wenn die Hälfte des Spektakels bereits vorüber ist. Investoren suchen Outperformance, erwischen bei Mid und Small Caps häufig aber nur Beta. Deswegen war Aryzta Mitte August interessant. Es war abzusehen, dass dem Titel hinterhergehechelt wird. Die genannten Faktoren wirken jedoch nicht nur bei Auf-, sondern auch bei Abwärtsbewegungen.

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