Unternehmen / Konsum

Aryztas finanzielle Situation ist infrage gestellt

Analyse | Der Grossbäcker muss aufgrund von Corona die Jahresziele kappen. Die Angst vor einer weiteren Kapitalerhöhung steigt.

Es könnte diese eine Baustelle zu viel sein: Die Coronakrise veranlasst Aryzta, den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2019/20 zu streichen. Der Backwaren­hersteller rechnet mit «erheblichem Einfluss» auf das Ergebnis. Auf eine neue ­Zielsetzung wird verzichtet.

Bei den Fastfood-Ketten, mit denen Aryzta jeden dritten Euro verdient, ist das Geschäft stark beeinträchtigt, wie Aryzta schreibt. Auch die Marktbedingungen von Hotels und Restaurants (26% Anteil) sind durch die weltweit rigorosen Schliessungen betroffen. Etwas besser sieht es für die beiden anderen Verkaufskanäle, Supermarkt (33%) und kleinflächiger Detailhandel (11%), aus, wobei Aryzta keine Angaben zum Ausmass des Einbruchs macht. Sämtliche Regionen sind davon betroffen.

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