Unternehmen / Technologie

Feuer im Dach bei Ascom

Analyse | Der ICT-Spezialist publiziert eine weitere Gewinnwarnung. CEO Jeannine Pilloud startet neue Transformation. Die Aktien tauchen.

Die Leidensgeschichte von Ascom geht weiter. Der Anbieter von Kommunikationstechnik für das Spitalwesen wird auch die Finanzziele für das Geschäftsjahr 2019 nicht erreichen. Gemäss vorläufigen Zahlen wird er 283,5 Mio. Fr. Umsatz erwirtschaften, das sind 12% weniger als im Vorjahr (318,5 Mio. Fr.). Rund 300 Mio. Fr. hatte CEO Jeannine Pilloud noch im November in Aussicht gestellt, bei einer Ebitda-Marge zwischen 6 und 9%.

Doch auch die Profitabilität hat im abgelaufenen Geschäftsjahr gelitten. Sie wird auf Stufe Ebitda nur noch «nahe der Gewinnschwelle» gesehen. Die erwarteten 6 Mio. Fr. entsprechen einer Marge von 2%. Der Konzerngewinn soll derweil leicht positiv ausfallen, hauptsächlich wegen eines Sondereffekts aus dem Verkauf einer Immobilie in Deutschland. Neue finanzielle Vorgaben sind für 5. März mit dem definitiven Jahresbericht zu erwarten.

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