Unternehmen / Schweiz

Ascom dämpft die Erwartungen

Analyse | Der Spezialist für Spitalkommunikation lässt ein schlechtes Geschäftsjahr hinter sich und senkt die Mittelfristziele. Die Aktien schiessen trotzdem hoch.

Böse Überraschungen gab es keine. Seit Januar ist bekannt, dass Ascom die Vorgaben für das laufende Geschäftsjahr nicht erreichen wird und auch die ursprünglich für das Jahr 2020 festgelegten Mittelfristziele von 7 bis 10% Umsatzwachstum bei einer Ebitda-Marge von 20% ausser Reichweite liegen.

Die Ascom-Führung um CEO Holger Cordes muss sich derzeit hauptsächlich in Schadensbegrenzung üben und die Markterwartungen an die Realität anpassen. Offenbar mit Erfolg. Die Aktien haben in den letzten zwölf Monaten zwar 40% ihres Werts verloren. Am Donnerstag reagierten sie aber ausgesprochen positiv auf die Bilanzmedienkonferenz und legten zeitweise über 15% zu.

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