Märkte / Emerging Markets

Asiens Kunstmarkt boomt

Der Grossandrang an der Art Basel Hongkong zeigt, wie das Interesse an Kunst in Asien steigt. Dazu tragen neue Museen bei.

Das Kunstjahr 2018 hat in Asien wie ein Spionageroman begonnen. Am 15. Januar wurde ein Angestellter des Hongkonger Ablegers des Auktionshauses Christie’s am Flughafen von Washington festgenommen. Der ehemalige CIA-Agent Jerry Chun Shing Lee soll dem chinesischen Geheimdienst Informationen zum Nachteil der USA zugespielt haben. Der wahre Sachverhalt bleibt unklar, doch der Fall hat in Erinnerung gerufen, wie sagenumwoben der von Künstlern, Sammlern und Investoren angetriebene Kunsthandel bleibt.

Dabei dürfte der Grossteil der Transaktionen auf dem asiatischen Kunstmarkt völlig legal sein. Allerdings gibt es dort – anders als auf dem zunehmend schärfer regulierten Finanzmarkt – weiterhin grosse Freiräume. Das erklärt zumindest teilweise, warum Kunst als Anlage markant an Bedeutung gewonnen hat.

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