Oh ja, ein wunderschönes Fahrzeug. Offen noch begehrenswerter als das ebenfalls schöne Coupé. Wobei: Als Coupé gibt es den Aston Martin DB11 noch mit dem klassischen V12. Offen, also als Volante, muss man mit dem AMG-V8-Doppelturbo mit 510 PS vorliebnehmen.

Nicht, dass der schwäbische 4-Liter eine üble Maschine wäre, aber: trotzdem. Wenn schon, denn schon; wenn man schon den Gegenwert eines Einfamilienhauses bezahlen muss, dann darf es doch gern etwas Exklusivität sein, oder? Denn auch wenn die Spätzle hausgemacht sind, es bleiben einfach: Spätzle.

Wohl deshalb, weil man nicht mehr so viel Energie in die eigenen Motoren investieren muss, ist die Auswahl an Lackierungen sowie möglichen Innenausstattungen für den Volante von Aston Martin praktisch unendlich.

Beeindruckend, was an Kombinationen von Leder und Holz möglich ist. Dem Kunden sind bei der Individualisierung keine Grenzen mehr gesetzt. Und so darf man davon ausgehen, dass alle diese Volante Einzelstücke sein werden – wer so ein feines Stück in Leasing-Silber mit schwarzem Leder bestellt, der ist wirklich selbst schuld.

Und sonst? Eben: schön. Mehr braucht man zu einem solchen Fahrzeug ja eigentlich auch nicht zu wissen. Die übliche Klientel hat ohnehin schon vorab bestellen können. Es gab im Vorfeld der IAA einen Dark Room, da wurde das Fahrzeug den Interessenten heimlich gezeigt.

Alle andern müssen sich gedulden. Die ersten Fahrzeuge werden rechtzeitig für den Frühling 2018 ausgeliefert. Dann kommen übrigens auch die neuen Modelle von Zagato für Aston Martin, aber das ist dann nochmals eine ganze andere Geschichte – die auch in einer anderen Preisklasse erzählt wird.