Märkte / Rohstoffe

Auch nach Teilöffnung der Tessiner Schmelzwerke bleibt Gold ein rares Gut

Seit Montag sind die Tessiner Goldraffinerien offen, mit reduziertem Betrieb. Die Lage am physischen Goldmarkt entspannt sich nur langsam.

Goldvorkommen gibt es auch in der Schweiz, kommerziell gefördert werden sie aber nicht. Trotzdem hat der internationale Goldhandel ein Problem, wenn wie jetzt ein Grossteil der Schweizer Wirtschaft still steht. Als die Tessiner Regierung wegen der Coronapandemie am 20. März die Schliessung aller Fabriken im Kanton beschloss, mussten auch die Goldschmelzen im Mendrisiotto den Betrieb für zwei Wochen komplett einstellen. 

Ein Entscheid mit Folgen für den Goldmarkt. Denn zusammen mit dem Westschweizer Unternehmen Metalor verarbeiten die drei Tessiner Unternehmen Argor-Heraeus, Valcambi und PAMP rund 70% des weltweit geförderten Goldes. Das Edelmetall ist deshalb mit rund 120 Mrd. Fr. ein grosser Posten in der Schweizer Aussenhandelsstatistik. 

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