Unternehmen / Finanz

Auf dem Anleihenmarkt kämpft Neu gegen Alt

Neue Anbieter sorgen für einen Digitalisierungsschub. Das weckt Abwehrreaktionen.

Es knirscht im Gebälk des Schweizer Anleihenmarkts. Neue Anbieter wollen das Geschäft digitalisieren mit dem Anspruch, es transparenter und günstiger zu machen. Damit greifen die Rebellen Anteile und Arbeitsweise der dominierenden Emissionsbanken an. Diese wähnen sich unter Rechtfertigungsdruck und arbeiten nun selbst an der Digitalisierung ihres althergebrachten Geschäfts.

Der Vorgang ist seit Jahrzehnten derselbe. Braucht ein Unternehmen Kapital, wendet es sich an eine Bank. Ab einem Bedarf von 100 Mio. Fr. lohnt es sich, eine Anleihe zu emittieren, mit der das Geld mehrheitlich bei institutionellen Investoren eingesammelt wird. Als Vermittler zwischen Nehmern und Gebern teilen sich heute hierzulande vor allem UBS, Credit Suisse und die ZKB den Markt auf. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.