Unternehmen / Finanz

Auf den neuen UBS-Chef wartet viel Arbeit

Ralph Hamers übernimmt das Ruder der grössten Bank der Schweiz. Die holländische ING hat er transformiert. UBS würde das ebenfalls guttun.

Valentin Ade und Stefan Krähenbühl

Ralph wer? Das fragten sich viele bei UBS am Donnerstag. Der 53-jährige Niederländer Ralph Hamers ist Chef der grössten Bank seines Heimatlandes, der ING-Gruppe. Im November soll er Sergio Ermotti ablösen. Der neun Jahre die grössten Bank der Schweiz, UBS, geleitet hat. Ein eingefleischter Retailbanker mit so gut wie keiner Erfahrung im Private Banking soll die grösste Vermögensverwalterin der Welt führen?

Laut UBS-Präsident Axel Weber kein Problem. In der Vermögensverwaltung habe man mit den Co-Chefs Iqbal Khan und Tom Naratil «weltweit führende» Leute. Sie wollen die lahmende Paradedisziplin auf Touren bringen. Wichtiger für Weber: UBS und ING sind beide systemrelevante, globale Finanzhäuser. Ihre Chefs hätten ähnliche Herausforderungen. Die Geschäftsergebnisse lassen sich denn auch vergleichen. Daran wird deutlich, was auf Hamers bei seiner neuen Arbeitgeberin wartet. Er wird wohl vor allem Kosten und Strukturen anpacken müssen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare