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Märkte / Aktien

Die Suche nach dem Heiligen Gral der Aktienbewertung

Die Kritik am Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis wird lauter. Gemäss Wharton-Professor Jeremy Siegel schmälern die vielen Änderungen in der Rechnungslegung die Aussagekraft der Bewertungskennzahl.

Der Goldstandard der Aktienbewertung ist unter Beschuss. Die Tauglichkeit des sogenannten Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnisses (Shiller-KGV), das 1981 die Jahrhundertkaufgelegenheit für US-Aktien und 2000 ihre massive Überbewertung signalisierte, wird zunehmend in Frage gestellt.

Dabei ist das Bewertungsmass dem gewöhnlichen KGV, das oft auf geschätzten Gewinnen für die nächsten zwölf Monate basiert, punkto Prognosegenauigkeit klar überlegen. Das liegt daran, dass das von Yale-Professor Robert Shiller popularisierte Mass den aktuellen Aktienkurs mit den über den Konjunkturzyklus geglätteten Gewinnen der letzten zehn Jahre vergleicht. Dadurch wird es nicht von überdurchschnittlich üppigen oder mageren – und somit nicht repräsentativen – Gewinnen eines einzelnen Jahres verzerrt. In der Vergangenheit gab das Shiller-KGV verlässliche Signale: Je höher die Bewertung, desto geringer fielen in der Regel die Renditen in der darauffolgenden Dekade aus, und umgekehrt.

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