Unternehmen / Finanz

Auf Retailbanken wartet die Zeit des grossen Sparens

Die Branche sieht sich grossen Veränderungen ausgesetzt, die den Druck erhöhen. Um Einschnitte kommt sie langfristig nicht herum.

Credit Suisse hatte es im August 2020 vorgemacht, UBS zog vor zwei Wochen nach: Aus Kostengründen stutzen die Grossbanken ihr Filialnetz. Ein Viertel der Standorte verliert Credit Suisse, fast ein Fünftel UBS. Das vergangene Jahr war für den Finanzplatz zwar trotz der Pandemie ein gutes Jahr, aber jede Party geht einmal zu Ende. Und bevor der grosse Kater kommt, bieten Kostenprogramme eine beliebte, weil effiziente, Prophylaxe.

Während Stellen- und Filialabbau bei Grossbanken in der Vergangenheit eine vertraute Konstante waren, scheuen kleinere und mittelgrosse Retailbanken derartige Massnahmen. Besonders Kantonalbanken bekunden Mühe, sich von Filialen zu trennen, um die Kostenbasis zu reduzieren. Die politische Komponente eines solchen Entscheids wiege schwer, ist verschiedentlich zu hören. Der Versorgungsauftrag bindet die Banken zurück. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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