Unternehmen / Immobilien

Aufräumarbeiten absorbieren Hiag

Die Sonderfaktoren Rohner-Konkurs und Aufgabe von Hiag Data werden das Unternehmen noch einige Zeit beschäftigen.

Die Immobiliengesellschaft Hiag wird im laufenden Jahr in der Verlustzone bleiben, obwohl das Kerngeschäft Immobilien zufriedenstellend läuft. Nach dem Scheitern des Cloud-Projekts mit der Börsenbetreiberin SIX müssen erst die Scherben weggeräumt werden.

Finanzchef Laurent Spindler erwartet noch Betriebskosten von 10 Mio. Fr.  im zweiten Halbjahr, wie er an der Kapitalmarktkonferenz Investora ausführte. Zur Marktreife des Cloud-Projekts hätte Hiag Data noch sechs bis neun Monate gebraucht und substanzielle Mittel benötigt, die der Verwaltungsrat nicht bereitstellen wollte und wofür er keine Partner fand.

Die bestehenden Kundenverträge sind gekündigt und diverse Massnahmen eingeleitet, um die Restrukturierungskosten möglichst niedrig zu halten. Im schlimmsten Fall, bestätigte Spindler, drohen Abschreibungen auf den Aktiva von 42,3 Mio. Fr.

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