Märkte / Devisen

Aufruhr am Devisenmarkt

Da die SNB interveniert, flüchten Anleger in den japanischen Yen. Algorithmen verstärken Panikverkäufe.

Die Panik ist da. Die Finanzmärkte preisen eine globale Rezession ein. Das Coronavirus tobt weiter und fordert immer mehr Todesopfer. Anleger stossen alles ab, was den Anschein von Risiko hat. Die US-Zinsen befinden sich erstmals in der Geschichte über alle Laufzeiten unter 1%.

Zu allem Übel konnten sich die Opec und ihre Verbündeten auch über das Wochenende nicht auf Förderkürzungen einigen, und der Ölpreis ist mehr als 30% abgestürzt.

Gefragter Yen

Die Verwerfungen machen sich an den Devisenmärkten überaus stark bemerkbar. Da die Schweizerische Nationalbank (SNB) vermutlich aktiv am Devisenmarkt interveniert, um die Frankenaufwertung zu dämpfen, muss der japanische Yen die gesamte Wucht der Kapitalflüsse in sichere Häfen schultern. Bei Marktöffnung am Montagmorgen fiel der Yenwechselkurs zum Dollar nahezu auf das Niveau von 100 Yen/$. Das letzte Mal wurde dieser Wechselkurs im Jahr 2016 erreicht.

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Leser-Kommentare

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Lara D'Alessio 10.03.2020 - 00:38
Die Schweizerwährung sollte sich definitiv am Euro binden. Wir sind unfähig als ein kleines land die internationel quasi Bedeutungslos ist , eine eigenständige Währungspolitik mit Erfolg zu folgen. Es genügte dass Präsident Trump die Schweiz wegen Währungsmanipulationen bedrohte dass unser sehr geehrte National Bank Präsident lahm gelegt wurde. da wir machtlos sind müssten wir destoweniger die Konsequenzen davon tragen.