Märkte / Makro

Aufwertungsdruck auf den Franken ist kleiner als früher

In der Zahlungsbilanz der Schweiz verschieben sich die Gewichte. Kapital fliesst ab.

Der Franken bleibt hoch bewertet. Am Dienstag rutschte der Wechselkurs zum Euro erneut unter 1.09 Fr./€. Die Schweizerische Nationalbank verfolgt die Situation gespannt. Ihr Präsident Thomas Jordan wiederholte letzte Woche, dass die SNB bereit sei, jederzeit in das Geschehen einzugreifen und Devisen zu kaufen, um den Franken zu schwächen. Trotzdem fällt auf: Die Währungshüter halten sich zurück. Eine Ursache dafür lässt sich aus der Zahlungsbilanz ableiten, die die SNB am Freitag veröffentlicht hat. Sie liefert Hinweise darauf, dass sich die Ausgangslage seit der Eurokrise stark verändert hat.

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