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Auf der Klassiker-Woche Mitte August in Pebble Beach werden spannende Fahrzeuge versteigert.

Es ist traurig, aber wahr: Europa gerät im Vergleich zu den Vereinigten Staaten ins Hintertreffen. Zumindest, wenn es um klassische Automobile geht. Während die letzten grossen Auktionen – selbstverständlich immer mit Ausnahmen – in Europa nur mittelmässig liefen, darf man für die Klassiker-Woche Mitte August im Umfeld des Concours d’Elegance in Pebble Beach wieder einmal mit Rekordzahlen rechnen.

Was RM Sotheby’s, Bonham’s, Gooding & Co. an automobilen Preziosen auffahren lassen in Kalifornien, dürfte wieder einmal für grossartige Zuschlagszahlen sorgen. Noch sind die «Startfelder» nicht genau definiert, aber zwei Favoriten stechen heraus.

Bei Gooding & Co. ist es sicher der Porsche 917, mit dem Brian Redmann 1970 in Le Mans die schnellste Trainingsrunde drehte. 024, wie der Wagen genannt wird, spielte ausserdem die Hauptrolle in «Le Mans», dem denkwürdigen Film von Steve McQueen; der Wagen gehörte damals dem legendären Schweizer Rennfahrer Jo Siffert, der ihn für die Filmaufnahmen an den «King of Cool» vermietete.

Der grossartige Rennwagen mit seinem 5-Liter-V12 wurde kürzlich von der Graber Sportgarage im bernischen Toffen komplett restauriert – und soll zwischen 13 und 16 Mio. $ bringen.

Ebenfalls bei Gooding auf der Liste: ein Alfa Romeo 33/TT/12, der 1975 drei Läufe der Sportwagen-Weltmeisterschaft für sich entscheiden konnte. Mit einem Schätzpreis von 2,4 bis 2,8 Mio. $ ist er im Vergleich zum 917 allerdings ein Schnäppchen.

Noch teurer dürfte der Aston Martin DBR1 aus dem Jahr 1956 werden, der von den Spezialisten des Auktionshauses RM Sotheby’s angeboten wird. Es handelt sich hier um den ersten DBR1 überhaupt, fünf Exemplare wurden insgesamt gebaut; 1959 gewann eines dieser Fahrzeuge (DBR1/2) die 24 Stunden von Le Mans, am Steuer Carroll Shelby und Roy Salvadori. Für den DBR1/1, der eine Ikone des englischen Motorsports ist, werden auf der Auktion bis zu 20 Mio. $ erwartet.