Unternehmen / Industrie

Aus eigener Kraft oder mit Akquisitionen

Kühne + Nagel und DSV Panalpina verfolgen unterschiedliche Wachstumsstrategien. Auch die Dividendenpolitik ist nicht vergleichbar.

Zu Beginn der Coronapandemie schie­nen die Aussichten für die Logistikbranche, die von ungestörten Warenströmen abhängig ist, ausgesprochen düster. Doch es ist nicht stockfinster geworden. Die dänische Speditionslogistikerin DSV Panalpina weist in ihrer Er­folgsrechnung für die ersten neun Monate ein hohes zweistelliges Wachstum aus. Die Schweizer Konkurrentin Kühne + Nagel (K+N) musste dagegen ein kleines Minus hinnehmen. Doch der Vergleich hinkt, denn die Schweizer berichten über organisches Wachstum, während die Dänen ihre Grossakquisition mitrechnen.

DSV hatte Mitte August vergangenen Jahres Panalpina mithilfe einer Kapitalerhöhung für 5,1 Mrd. Fr. übernommen. Gemessen am Umsatz war Panalpina seinerzeit halb so gross wie DSV. Nach nur einem Jahr sei Panalpina nun integriert, sagte Jens Bjørn Andersen, CEO von DSV Panalpina an einer Analystenkonferenz. «Wir haben mit dieser Akquisition sehr viel Wert geschaffen.» Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?