Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Immo-Service
Märkte / Immobilien

Aus einer Hypothek auszusteigen, kann kostspielig werden

Lohnt es sich, eine Hypothek jetzt vorzeitig zu kündigen, um noch vom Zinstief zu profitieren?

Der Anstieg der Hypothekarzinsen im ersten Quartal hat eine Binsenwahrheit in Erinnerung gerufen, die schon fast in Vergessenheit geraten war: Zinstiefs dauern nicht ewig. Zwar ist die Aufwärtsbewegung im April zum Stillstand gekommen, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Schweizerische Nationalbank in den kommenden zwei Jahren den Leitzins erhöhen wird.

Dennoch dürfte sich mancher Hypothekarnehmer Gedanken über die Zeit danach machen. Was ist, wenn die bestehende Hypothek noch drei bis fünf Jahre läuft und der Marktzins dann zum Verfalltermin spürbar höher liegen wird? Lohnt es sich, die Hypothek vorzeitig zu kündigen und in eine – derzeit noch günstige – langlaufende Hypothek zu tauschen?

Noch rechtzeitig aussteigen?

In der Regel ist das leider nicht der Fall. Denn der Kreditgeber will für die entgangenen Zinseinnahmen entschädigt werden: die sogenannte Vorfälligkeitsprämie. Sie berechnet sich aus dem Kreditzins minus dem für die Bank erzielbaren Zinsertrag, wenn sie die frei gewordene Hypothekensumme in der Restlaufzeit anlegt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?