Märkte / Makro

Ausblick für Italiens Banken hat sich stabilisiert

Die Branche hat Wege gefunden, um faule Kredite abzubauen und Probleminstitute zu stützen.

Wieder einmal macht eine italienische Bank negative Schlagzeilen. Am Montag wurde die Banca Popolare di Bari (BPB) vor dem Konkurs gerettet. Sie ist der wichtigste Kreditgeber in Süditalien und hat einen milliardenschweren Schuldenberg aufgetürmt, begleitet von zahlreichen Unregelmässigkeiten. Vergangenen Freitag zog die in Apulien ansässige Zentrale die Reissleine. Die Notenbank wurde informiert, das Management entlassen, und am Montag bewilligte die Regierung 900 Mio. €, um die Volksbank zu stützen.

Die Mittel sollen der Entwicklungsbank Mediocredito Centrale zur Verfügung stehen, damit sie Anteile der BPB übernimmt und das Institut neu ausrichtet. Erst vor elf Monaten musste die Sparkasse Genua, Carige, gerettet werden. Rom sprang damals mit einer öffentlichen Garantie für Schuldtitel ein, die Carige neu ausgab. In den Jahren zuvor mussten weitere Institute gerettet werden.

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