Unternehmen / Industrie

Auto – nein danke

Auch Schweizer Zulieferer spüren die Nachfrageschwäche, sind aber nicht hoffnungslos.

Welche der folgenden Aussagen sind falsch? Letztes Jahr wurden weltweit mehr Autos gebaut als im Jahr davor. Ems-Chemie erzielt über 60% des Umsatzes mit Kunden aus dem Automobilsektor. Autoneum baute 2018 die Weltmarktführung weiter aus.

Sika ist einer der grössten Automobilzulieferer der Schweiz. Georg Fischer hängt weniger vom Automobilsektor ab als Sensirion. Feintool weist für die letzten drei Jahre Investitionsquoten von 10 bis 15% aus. Die Autonachfrage in China steigt.

Nur die erste und die letzte Feststellung sind gefabelt. Im Automobilsektor kriselt es: Der globale Ausstoss ist rückläufig, der wichtige Markt China schrumpft. Beides sorgt für Anspannung, in Automobilkonzernen wie in deren Zuliefernetzwerk. Werden weniger Autos produziert, werden weniger Teile von Zulieferern abgerufen, die ihrerseits weniger von ihren Lieferanten bestellen und den Kauf neuer Anlagen vertagen. Dem entgegenwirken kann nur, wer durch Neugeschäft seinen Wertanteil pro Fahrzeug zu steigern vermag.

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