Unternehmen / Industrie

Automobilabsatz bricht ein

Das weltweite Volumen von April liegt ein Viertel unter Vorjahr.

An den Automobilmärkten weltweit sieht es düster aus. Die wichtigsten sind wegen Versorgungsengpässen nach wie vor angebotslimitiert, dazu gesellen sich noch die einschneidenden Lockdowns in China sowie der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Dementsprechend ­ernüchternd sind die jüngsten Absatzzahlen von LMC Automotive zum April ausgefallen. Der Monat ist der fünftschlechteste seit Anfang 2020.

Mit 5,43 Mio. Fahrzeugen fehlt dem Absatzvolumen zum Vorjahreswert von 7,20 Mio. ein ganzes Viertel (vgl. Grafik). Kein Markt ist vom Rückgang verschont geblieben. Besonders schwerwiegend ist die Situation in China. Der mit Abstand grösste Automobilmarkt verzeichnet einen Einbruch um 45%, von 2,12 auf 1,16 Mio. Stück. Wegen der Null-Covid-Politik gibt es dort nicht nur erhebliche Produktionsausfälle, auch die Nachfrage wird eingeschränkt. Ein Fünftel aller Händlerbetriebe sei derzeit geschlossen, schreibt LMC Automotive.

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