Unternehmen / Industrie

Automobilzulieferer singen den Blues

Die schwache Automobilnachfrage schmerzt die Zulieferindustrie erheblich. Obwohl die Situation vertrackt ist, fehlt es einzelnen Aktien nicht an Reiz.

Autoneum ist mit seinen Sorgen nicht allein. Weite Teile der Automobilzulieferindustrie singen den Blues, weltweit. Sie beklagen ihr Leid und denken wehmütig an bessere Zeiten zurück – halten ihren Kampfeswillen aber aufrecht. Das verflixte siebte Jahr wird seinem Ruf gerecht. Sechs Jahre lang gelang es der Branche nach der diesjährigen, von Strategieberater Roland Berger und der Investmentbank Lazard verfassten Global Automotive Supplier Study einen durchschnittlichen Betriebsgewinn (Ebit) von mehr als 7% des Umsatzes zu erzielen.

Doch dieses Jahr kommt es zum Bruch. Die Autoren der Studie rechnen mit einem Rückschlag auf noch 6 bis 6,3%. Da es sich um einen Durchschnitt handelt, werden viele der rund 600 erfassten Zulieferer ­darunter liegen, und für manch einen wird es eng werden, finanziell, aber auch mit Blick auf die Refinanzierungsmöglichkeiten. Das gilt namentlich für solche, ­deren strukturelle Schwächen vom günstigen Marktumfeld überdeckt wurden und im Abschwung nun aufbrechen.

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