Unternehmen / Industrie

Autoneum erwartet hohen Halbjahresverlust

Analyse | Gemäss dem Automobilzulieferer sei die Liquidität aber gesichert und eine Kapitalerhöhung kein Thema.

«Man hat mehr Pech im Pech als Glück im Unglück.» Ja, das ist ein Kalenderspruch, vom Gebrauchsphilosophen und Abreisskalender­verleger Klaus Klages. Doch auf Autoneum trifft er irgendwie zu. Der Automobil­zulieferer steckt in einer ebenso unglücklichen wie ungemütlichen Situation, und leicht gemacht wird es ihm ­dabei in keiner Weise.

Am Mittwoch hat er mitgeteilt, für das erste Halbjahr sei mit einem ­Verlust im höheren zweistelligen Millionenbereich zu rechnen. Genauer handelt es sich um 60 bis 75 Mio. Fr., wie eine Nachfrage ergeben hat.

Selbst wenn wegen wochenlanger Produktionsstopps kaum Umsatz erzielt wird, verursachen die bestehenden Kapazitäten laufende Kosten. Allein schon für Abschreibungen und Amortisation kommt ein erheblicher (wenn auch nicht cashwirksamer) Betrag zusammen; dazu kommen Personalkosten. Sondereinflüsse wie die hohen Wertberichtigungen auf Anlagen im vergangenen Jahr gebe es keine.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.