Unternehmen / Industrie

Noch eine kalte Dusche von Autoneum

Analyse | Der Automobilzulieferer meldet für 2019 einen enormen Verlust an und verschiebt die Erholung ein Jahr nach hinten.

Die neue Führung von Autoneum geht gründlich vor. Ihre Situationsanalyse hat deswegen noch mehr Unerfreuliches hervorgebracht. Die Schwierigkeiten in Nordamerika sind grundlegenderer Art als bislang gedacht, denn sie gehen über die zwei ­bekannten Problemwerke hinaus. Als Folge davon wird sich für 2019 nicht einfach ein Verlust einstellen, sondern einer «im hohen zweistelligen Millionenbereich», und: Der Fahrplan für die Erholung erstreckt sich über ein zusätzliches Jahr. Erst 2022 soll wieder ein «gesundes Profitabilitätsniveau» erreicht werden.

Diese abermalige Gewinnwarnung kommt einer weiteren eiskalten Dusche gleich. Tröstend an all dem ist einzig, dass das Grossreinemachen des neuen Führungsduos aus CEO Matthias Holzammer und CFO Bernhard Wiehl ein sauberes und aufgeräumtes Haus schaffen sollte. Dazu kommt die Hoffnung, dass die ­Aneinanderreihung von Enttäuschungen mit der jüngsten Mitteilung ein Ende ­gefunden hat.

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