Unternehmen / Industrie

Autoneum verströmt Zuversicht

Mit neuen Mittelfristzielen macht der Automobilzulieferer auf sein Leistungsvermögen aufmerksam.

Bei Autoneum stapelt sich das Glück nicht gerade zu Türmen auf. Allenfalls findet es sich im Verborgenen, etwa in der Erkenntnis, dass es in der Pechsträhne der vergangenen Jahre – erst die verlustreiche hausgemachte Misere im Nordamerikageschäft, dann Corona und nun der Halbleitermangel im Automobilsektor – auch hätte schlimmer kommen können.

Ebenfalls noch verborgen sind die operativen Fortschritte. Die Finanzlage hat sich verbessert, die Basisprofitabilität auch. Momentan wird das aber durch die Knappheiten in der Automobilindustrie überlagert. Ihretwegen musste Autoneum am 28. Oktober eine Gewinnwarnung aussprechen. Mit ihr ist das Geschäftsjahr 2021 gelaufen – es wird erneut unbefriedigend ausfallen. Der Blick darüber hinaus gibt jedoch Anlass zu Hoffnung, auch was die Aktien anbelangt.

Viel Wachstumspotenzial

Das zeigen die neuen, auf zwei bis drei Jahre angesetzten Mittelfristziele, die CEO Matthias Holzammer und CFO Bernhard Wiehl am Analysten- und Medienanlass vom Donnerstag vorgestellt haben: 13% Ebitda-Marge, darauf aufbauend ein freier Cashflow von 6% des Umsatzes, dazu eine Eigenkapitalquote von mehr als 35% und eine Dividende von mindestens 30% des den Aktionären zustehenden Gewinns. Das Ganze in Verbindung mit einem Umsatzwachstum in der Grössenordnung der globalen Automobilproduktion.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?