Unternehmen / Schweiz

Avaloq setzt Wachstum fort

Der Banken-IT-Spezialist vergrössert den Umsatz und beendet das Raiffeisen-Projekt. Der Betriebsgewinn hat sich aber zurückgebildet.

Der auf Banken spezialisierte Software- und Outsourcing-Anbieter Avaloq hat im Geschäftsjahr 2018 den Wachstumskurs fortsetzen können. Der Umsatz vergrösserte sich in der Berichtsperiode um 6% auf 579 Mio. Fr. Wesentliche Wachstumstreiber waren gemäss Unternehmensangaben die ungebrochene Nachfrage nach Software, nach Auslagerungsdiensten für Geschäftsprozesse sowie Lizenzlösungen für neue wie auch bestehende Kunden. Zu den namhaften Neukunden zählt Avaloq die italienische Bank Intesa Sanpaolo, Smith & Williamson aus Grossbritannien sowie die chinesische Industrial Bank Co.

Für Avaloq war der Abschluss des Raiffeisen-Auftrags ein wichtiger Meilenstein im Berichtsjahr. Die Migration von 253 Raiffeisen-Banken auf eine von Avaloq entwickelte Plattform war eines der grössten Schweizer IT-Projekte überhaupt. Die Kosten in Zusammenhang mit diesem Projekt sowie Investitionen in Cloud-Dienste und Immobilien hätten aber auf das Betriebsergebnis gedrückt. Der bereinigte Ebitda bildete sich von über 100 Mio. Fr. auf 90 Mio. Fr. im Jahr 2018 zurück. Wobei das Betriebsergebnis 2017 von einem ausserordentlichen positiven Effekt von 20 Mio. Fr. aus der BSI-Integration profitiert hatte.

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