Unternehmen / Ausland

Axa auf den Kopf gestellt

Der französische Versicherer holt aus dem Schweiz-Geschäft überproportional viel heraus.

Was Thomas Buberl dem französischen Vorzeigekonzern Axa aufgezwungen hat, ist bislang von den Aktionären nicht wirklich gut aufgenommen worden. Viele meiden die Valoren, seit der deutsche Konzernchef die Lebensversicherung kräftig beschnitten und dafür mit einer milliardenteuren Übernahme das Gewicht hin zur Schadenversicherung verlagert hat.

Das mit 60 Mrd. € Eigenkapital ausgestattete Unternehmen so auf den Kopf zu stellen, hat strategische Vorteile. Die Profitabilität des Sach- und Haftpflichtgeschäfts ist weit weniger von der lamentablen Situation der Zinsmärkte belastet, als es die Vorsorge- und Lebensversicherung ist. Nur hat Buberl mit dem Timing des Umbaus kein gutes Händchen gehabt.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare