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Axa macht mit Börsenplänen für US-Tochter Ernst

Die Lebensversicherungs- und Vermögensverwaltungstochter Axa Equitable Holdings soll noch im zweiten Quartal an die Börse.

(Reuters) Die Börsenpläne des französischen Versicherungskonzerns Axa in den USA werden konkret. Die Lebensversicherungs- und Vermögensverwaltungs-Tochter Axa Equitable Holdings solle noch im zweiten Quartal auf dem Kurszettel in New York erscheinen, teilte Axa am Montag mit. Das gilt als offizieller Startschuss für den Börsengang, der von den Investmentbanken Morgan Stanley (MS 43.66 0.51%), JPMorgan, Barclays (BARC 165.66 0.46%) und Citigroup (C 69.74 0.2%) organisiert wird. Axa will einen Minderheitsanteil verkaufen und damit zum Teil die 12,4 Mrd. € schwere Übernahme des Bermuda-Versicherers XL Group finanzieren.

Laut dem Reuters-Informationsdienst IFR könnte Axa Equitable mit bis zu 4 Mrd. $ die grösste Emission an der New Yorker Börse in diesem Jahr werden. Investmentbankern zufolge wolle Axa rund 3 Mrd. $ in Form von Stammaktien ausgeben, dazu kämen Pflicht-Wandelanleihen im Volumen von 750 Mio. $. Um im Börsenprospekt noch die vorliegenden Geschäftszahlen für das vierte Quartal verwenden zu können, müsste Axa Equitable Holdings den Börsenstart bis zum 10. Mai hinbekommen. Bei einem späteren Termin müssten geprüfte Zahlen für das erste Quartal verwendet werden.

Axa Equitable Life und der Vermögensverwalter AllianceBernstein managen Versicherungen und Fonds im Volumen von rund 670 Mrd. $. Die US-Tochter von Axa hat sich ein operatives Gewinnwachstum von 5 bis 7% im Jahr vorgenommen und peilt bis 2020 eine Eigenkapitalrendite von rund 15% an.

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