Unternehmen / Industrie

Bahnhersteller unter Druck

Überkapazität und die Konkurrenz aus China zwingen zum Bündeln der Kräfte.

Der vergangene Woche angekündigte Kauf von Bombardiers Bahnsparte durch Alstom ist das neueste Kapitel eines seit Jahren andauernden Prozesses: der Konsolidierung in der Bahnbranche. 2010 teilten die zwölf grössten Bahnbauer 53% des Marktes unter sich auf. Fünf Jahre später waren es nur noch zehn Player, die 71% des Marktes kontrollierten, wie eine Studie des Beratungsunternehmens McKinsey zeigt.

In den Jahren dazwischen kaufte die japanische Hitachi den italienischen Bahnbauer Ansaldo Breda. Und in China schlossen sich ein nord- und ein südchinesischer Rollmaterialhersteller zu dem Giganten zusammen, der für die westlichen Konkurrenten seither gleichermassen Schreckgespenst und Antrieb ist: CRRC. Bei den extremen Hochgeschwindigkeitszügen kommt der chinesische Konzern unterdessen auf einen Marktanteil von 71%, bei den elektrischen Lokomotiven auf 43%, wie aus einer Studie der Credit Suisse hervorgeht.

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