Unternehmen / Finanz

Bald kommen die Bitcoin-Zahlterminals

Innovation und Konsolidierung treiben die Zahlungsdienstleisterbranche an. Worldline, Nexi und FIS haben Aufholpotenzial.

Eifrig ist in der Stadt Zug herumge­tüftelt worden, wie Kryptowährungen einfacher als elektronisches Zahlungsmittel eingesetzt werden können. Im Juli haben das Crypto-Start-up Bitcoin Suisse und Worldline die Testphase mit einem Terminal lanciert, das Zahlungen in Bitcoin erleichtern soll. Damit der Händler keine Währungsrisiken eingeht, wird der Betrag zum Zeitpunkt der Transaktion in Franken umgerechnet. Ab Frühling 2021 soll das Terminal schweizweit verfügbar sein.

Dies ist nur ein Beispiel, wie dynamisch und innovativ sich der Markt für Zahlungsdienstleister entwickelt. In den vergangenen Monaten erlebten vor allem diejenigen Anbieter, die sich wie PayPal und Square auf E-Wallets – digitale Portemonnaies – konzentrieren, einen Boom. Die Zunahme von Internet-Shopping hat PayPal in den ersten neun Monaten des Jahres über 57 Mio. neue Benutzer beschert, das entspricht einem Siebtel des gesamten Kundenstamms. Das schlägt sich auch in Umsatz und Gewinn deutlich positiv nieder. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?