Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Vorsorge
Unternehmen / Finanz

Bald mehr steuerschonend sparen

Verpasste Jahreseinzahlungen in die dritte Säule dürfen künftig steuerlich begünstigt nachgeholt werden. Für 3a-Gelder ist eine langfristig renditeträchtige Anlage auszuwählen.

Bald dürfen in der steuerprivilegierten 3a-Altersvorsorge verpasste Jahreseinzahlungen nachgeholt werden. Das Parlament hat den Bundesrat beauftragt, das Vorsorgegesetz anzupassen. Aktuell können Angestellte bis gut 6800 Fr. jährlich in eine der Formen der 3a-Vorsorge einzahlen und den Betrag vom steuerbaren Einkommen abziehen. 

Wenn künftig ganz oder teilweise ausgelassene Jahreseinzahlungen in einem der Folgejahre nachgeleistet werden können, profitieren besonders die einkommensstarken Schichten. Aber auch Normalverdiener werden Vorteile haben. So kann bspw. ein Leistungs- oder Dienstaltersbonus für eine nachträgliche 3a-Zahlung verwendet werden. Damit liesse sich die im entsprechenden Jahr sonst wachsende Einkommensbesteuerung vermindern. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

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Mark Flückiger 17.06.2020 - 00:51
Ein schlechter Beschluss, denn er begünstigt einmal mehr die Vielverdiener. Sie sind durch die immer höher steigenden Aktienpreise immer reicher geworden und können nun die Progression brechen, während der Wenigverdiener eh kein Geld hat, um seine 3. Säule zu äufnen. Zudem führt der Beschluss zu Steuerausfällen, obwohl der Staat dringend Geld zur Reduktion der Corona- Schulden benötigt. Wer hat, dem… Weiterlesen »
Pascal Fuchs 27.07.2020 - 21:58

Ein längst überfälliger Beschluss. Wird doch die Altersvorsorge zunehmend zu einer persönlichen Angelegenheit, der Staat kann die Aufgabe nicht übernehmen und PK sind mit ihren Selbstkosten und Regulatorien zuwenig rentabel.
Wer was leistet soll auch was fürs Alter übrig haben. Die Last für den zunehmend wuchernden Sozialstaat müssen ja ohnehin dieselben bezahlen.