Unternehmen / Finanz

Banken im Gebührenk(r)ampf

Der Bankwechsel kann für Kunden teuer werden. Auch wenn der Bund mit Klage droht, halten viele Geldhäuser an den umstrittenen Abgaben fest.

Dieser Streit brodelt seit 2016. Der Bund will die Banken im Land dazu bewegen, Gebühren, die der Kunde beim Wechsel des Geldhauses berappen soll, zu streichen. Wie eine Auswertung des Vergleichsportals Moneyland für «Finanz und Wirtschaft» zeigt, halten aber bis heute fast alle Banken an den ­umstrittenen Abgaben fest. Nur langsam bröckelt die Phalanx. 

Es ist eine Brieffreundschaft der besonderen Art. Vor vier Jahren erhielten UBS, Credit Suisse, alle 24 Kantonalbanken, PostFinance, Valiant, Raiffeisen, Migros Bank, Bank Cler und die Baloise Bank SoBa vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) Post. Die Behörde forderte die Banken auf, die Gebühren für Kontosaldierung, Wertschriftentransfers und Hypothekarablösungen zu senken oder am besten gleich abzuschaffen. Laut Seco würden die Gebühren den Wettbewerb behindern, denn für die Kunden werde dadurch der freie Wechsel der Bank erschwert. 

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