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Banken kontern den digitalen Euro mit neuem Giralgeld

Geldhäuser fürchten den Abfluss von Kundengeldern, wenn das digitale Zentralbankgeld kommt. Blockchain-Lösungen sollen das Geschäft sichern.

Die Aussicht auf den digitalen Euro verstärkt den Druck auf die Geschäftsbanken im Währungsraum: Die Geldhäuser bereiten sich darauf vor, ihren Kunden innerhalb der nächsten zwei Jahre Zahlungsdienstleistungen auf der Technologie anzubieten, auf der Bitcoin & Co basieren.

Die rasante Ausbreitung von nichtstaatlichen Kryptowährungen setzt die Notenbanken weltweit unter Druck: Sie fürchten die Kontrolle über das Geldsystem und ihre Zinspolitik zu verlieren. Deshalb beschloss die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli, die Projektphase für den digitalen Euro zu starten. Nach zwei Jahren dürfte er eingeführt werden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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