Unternehmen / Finanz

Banken und Versicherer stoppen Aktienrückkäufe

Auf Wunsch der Finma verzichten die grossen Schweizer Banken und Versicherungen auf kursstützende Rückkäufe von eigenen Aktien.

Grosse Schweizer Banken und Versicherungen sistieren ihre Aktienrückkäufe. Das geht aus einer Mitteilung der SwissLife hervor. Die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse haben Massnahmen zur Schonung von Kapital und Liquidität ergriffen und vor über zehn Tagen den Rückkauf eigener Aktien eingestellt. Normalerweise finden im Rahmen der Rückkauf­programme täglich Transaktionen statt. Die internationalen Banken haben teilweise hohe Rückkaufprogramme geplant. 

Mit dem Kaufstopp kommen die Grossbanken dem Wunsch der Finanzmarktaufsichtsbehörde Finma nach. Sie hat letzte Woche in einer Mitteilung die Finanzinstitute zu einer umsichtigen Ausschüttungspolitik aufgerufen, besonders wenn es um Aktienrückkaufprogramme geht. Julius Bär hat letzte Woche noch eigene Aktien zurückgekauft, wie aus den im Netz verfügbaren Unternehmensinformationen hervorgeht. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.