Unternehmen / Finanz

Banken zieren sich vor Kryptogeschäften

Heimische Geldhäuser können sich für digitale Vermögenswerte bislang kaum erwärmen. Kryptobanken hoffen nun auf das Momentum aus der Krise.

Die junge Kryptoszene verliert eines ihrer Aushängeschilder. Die Zürcher Falcon Private Bank wird 2021 abgewickelt. 2016 wagte das Finanzinstitut wegen seiner Verwicklung in den Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB als Kryptobank einen Neustart. Weil sie privaten und institutionellen Kunden den Zugang zu digitalen Vermögenswerten ermöglichte, galt sie in der Finanzszene als Vorreiterin. Nun ist das Vorhaben, auf diesem Weg zurück zum Erfolg zu finden, gescheitert.

Das Ende der Falcon Private Bank kommt just zu einem Zeitpunkt, in dem sich die Szene von frischem Wind beseelt fühlte. Die hohe Volatilität der internationalen Börsen hatte die Hoffnung geschürt, digitale Vermögenswerte könnten sich rascher als gedacht etablieren. Wie FuW berichtete, erklärten die Schweizer Kryptobanken Seba und Sygnum Mitte April, aufgrund der Krise eine Zunahme des Interesses zu registrieren.

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