Unternehmen / Finanz

Banken zum Verzweifeln

Warum sich die Aktienkurse von UBS und Credit Suisse ihren historischen Tiefs nähern.

Aktionäre von UBS und Credit Suisse sind leidgeprüft und das seit über zehn Jahren. Dieser Tage handeln ihre Aktien wieder nahe der historischen Tiefs. Seit ihrem Absturz während der Finanzkrise sind die Kurse nie wieder in die Nähe vergangener Höhen gekommen. Aktionäre müssen sich klar sein: Das werden sie auch nicht mehr, das Potenzial der Banken bleibt auch in Zukunft beschränkt.

Auf ihrem Höhepunkt Anfang 2007 hatte UBS einen Börsenwert von über 150 Mrd. Fr. bei einem Preis pro Aktie von 74.56 Fr., Credit Suisse kam auf über 88 Mrd. Fr. bei 86.24 Fr. je Titel. Heute dümpeln UBS um 10 Fr., CS um 11 Fr. Die Aktienkurse von damals sind kaum mehr erreichbar. Schlicht schon, weil heute massiv mehr Aktien der beiden Häuser im Umlauf sind.

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Leser-Kommentare

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Markus Fischer 18.08.2019 - 17:34
Bankaktien sind wirklich für die Aktionäre zum verzweifeln. Die Performance in den letzten Jahren ist schlichtweg desaströs verglichen mit den Indexes. Das Hauptproblem liegt beim Cost- / Income-Ratio, welches mit ca 77 % trotz Restrukturierungen und Neuausrichtung nach wie vor viel zu hoch ist. Es zeigt deutlich auf, dass das Management die Kosten nicht im Griff hat! Dies manifestiert sich… Weiterlesen »