Märkte / Makro

Bankökonomen setzen auf SNB-Intervention

Zinsprognose Schweiz: Volkswirte erwarten leicht sinkende Renditen bei «Eidgenossen», aber vorerst keine Leitzinssenkung der Nationalbank.

Der Sommer hat Anlegern eine Lockerung der Geldpolitik in Europa und Amerika gebracht sowie turbulente Wochen an den Staatsanleihenmärkten. Dies hinterlässt Spuren in den Zinsprognosen der Schweizer Banken, wie die Quartalsumfrage der FuW von Anfang Oktober zeigt. Die befragten Ökonomen von UBS, Credit Suisse (CS), Zürcher Kantonalbank (ZKB), Julius Bär, Raiffeisen Schweiz, St. Galler Kantonalbank (SGKB) und Schwyzer KB senkten vor allem die Vorhersage für die Rendite länger laufender Anleihen stärker ins Negative.

Bemerkenswert: Für den Übernachtzins Saron, den die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit dem Leitzins im Blick hat, rechnet nur ein Volkswirt mit einem Rückgang in den nächsten zwölf Monaten. Die Fachleute in den Geldinstituten lassen sich weiterhin nicht von der Stimmung an den Märkten anstecken.

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