Unternehmen / Finanz

Barclays Schweiz fasst wieder Tritt

Der Ableger der britischen Bank hat erneut profitabel gewirtschaftet. Man sei hier, um zu bleiben, sagt CEO Gérald Mathieu.

Der Schweizer Private-Banking-Ableger der britischen Barclays ist auf Erholungskurs. Der Vermögensverwalter hat im ersten Halbjahr 2020 erneut einen Gewinn geschrieben, wie CEO Gérald Mathieu im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» sagt. «Sowohl unser Ertrag wie auch die verwalteten Vermögen haben sich ausserdem positiv entwickelt.» Genaue Zahlen für das erste Semester nennt Mathieu aber nicht.

Obgleich unbeziffert: Ein profitabler Geschäftsgang ist für die Bank nicht selbstverständlich. Während Jahren schrieb Barclays in der Schweiz teils herbe Verluste. Mathieu trat vor zwei Jahren an, um das zu ändern und der Bank zu profitablem Wachstum zu verhelfen. 2019 stiegen die verwalteten Vermögen um 17% auf 14,5 Mrd. Fr. Das Nettoneugeld betrug 1,7 Mrd. Fr. Die Steigerung, gepaart mit Kostenmassnahmen, brachte Barclays einen Gewinn von 4,1 Mio. Fr. ein. Ein Ergebnis, das in London gut angekommen sein dürfte. Und mit dem Mathieu mit Gerüchten aufräumen konnte, die sich bis dahin zäh gehalten hatten.

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