Märkte / Derivate

Barrieren im Bärenmarkt

In strukturierten Produkten wird fast die Hälfte aller Barrieren durchbrochen – das Ausmass ist nahe der Finanzkrise 2008. Emittenten erklären, was Anleger nun unternehmen können.

Der Börsencrash trifft nicht nur Aktionäre, sondern schmerzt auch Anleger mit Barriereprodukten. Am «schwarzen Montag» vom 9. März, als die US-Börsen so stark einbrachen wie 1987, sind Aktien in 680 Anlageprodukten unter die Barriere gefallen. Am 12. März wurden sogar 1477 Barrieren durchbrochen. Das zeigen Daten von Derivative Partners für die an der SIX Swiss Exchange gehandelten strukturierten Produkte.

Von allen Produkten an der SIX gehören 13’704 zur Kategorie Renditeoptimierung – meist Barriereprodukte mit Coupon. Da sind seit dem Höchst des Swiss Market Index am 19. Februar 6311 Barrieren unterschritten worden, was 46% entspricht. Zudem sind auch bei Bonuszertifikaten Barrieren durchbrochen worden. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?