Unternehmen / Konsum

Barry Callebaut trotz guten Zahlen unter Druck

Analyse | Der Schokolade- und Kakaokonzern ist weiterhin gut im Schuss. Doch die Vergleichsbasis wird anspruchsvoller. Das setzt den Aktien zu.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 konnte Barry Callebaut das Wachstumstempo gut halten, sodass im Halbjahr ein Volumenwachstum von 8% auf 1,02 Mio. Tonnen herausschaute. Das bedeutet, dass der Gesamtmarkt (gemäss Nielsen +2,5%) erneut geschlagen wurde. Der zum grossen Teil mit den für einmal niedrigen Kakaopreisen gekoppelte Umsatz stieg 0,3%. In Lokalwährungen resultierte ein Minus von 1,8%. Betriebsgewinn und Gewinn nahmen dagegen deutlich zweistellig zu.

Kleine Einschränkung, grosse Wirkung

CEO Antoine de Saint-Affrique bezeichnete den Semesterausweis an einer Analysten- und Medienkonferenz als «starkes Ergebnis, das von allen Produktgruppen und Regionen unterstützt wurde». Er ist vor diesem Hintergrund zuversichtlich für das Gesamtjahr: «Die Dynamik in unseren Märkten ist weiterhin gut.» Das Volumenwachstum von 8% kann nach Ansicht von de Saint-Affrique aber kaum gehalten werden, zumal die Vergleichsbasis aus dem Vorjahr schwieriger werde.

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