Unternehmen / Konsum

Barry Callebaut überrascht doppelt

Analyse | Der Schokolade- und Kakaoproduzent liefert starke Halbjahreszahlen und bekommt einen neuen CEO.

CEO Antoine de Saint-Affrique lieferte die Begründung gleich selbst, weshalb sein Abgang schmerzt. Das Geschäft von Barry Callebaut ist so robust, dass es die Coronakrise weiterhin gut wegsteckt und positiv überrascht.

Zwischen September und Februar lag das verarbeitete Volumen des weltgrössten Schokolade- und Kakaoproduzenten fast wieder auf Vorkrisenniveau, zumal die Vorjahresperiode weitgehend coronafrei und deshalb als Vergleichsbasis anspruchsvoll war. «Wir sind langweilig konstant», sagte de Saint-Affrique an einer Telefonkonferenz.

Der Franzose (1964) wird am 1. September nach knapp sechs Jahren im Amt abtreten und in den Verwaltungsrat wechseln. Unter seiner Leitung hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt, als Folge einer Wachstumsbeschleunigung und einer verbesserten Profitabilität. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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