Unternehmen / Konsum

Zu hohe Erwartungen an Barry Callebaut

Analyse | Die Jahreszahlen des Schokoladenkonzerns liegen leicht unter den Markterwartungen, was Gewinnmitnahmen auslöst. Die Dividende wird erhöht.

Es ist der Fluch von hoch bewerteten, bereits gut gelaufenen Aktien: Liegen die Geschäftszahlen nur leicht unter den Markterwartungen, werden die Titel an der Börse abgestraft. So erging es am Mittwoch auch Barry Callebaut. Der Kakao- und Schokoladeproduzent erreichte im Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende August) zwar ein solides Ergebnis. Dieses lag aber leicht unter den recht optimistischen Prognosen.

So legte das Verkaufsvolumen im Gesamtjahr um 5,1% auf 2,14 Mio. Tonnen zu. Dabei war die Entwicklung im Jahresverlauf volatil. Im ersten Quartal betrug das Plus 1,7%, im zweiten Quartal 3,1% und im dritten 10,6%. Im Schlussquartal schwächte sich die Dynamik dann wieder etwas ab auf 5,3%. Damit verpasste Barry Callebaut die Schätzungen der Analysten, die unter dem Eindruck der starken Drittquartalszahlen von 5,4% Jahreszuwachs ausgegangen waren.

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