Unternehmen / Konsum

Mit Schokolade die Krise vergessen

Analyse | Barry Callebaut enttäuscht nur mit der Dividende. Die nächsten Monate werden allerdings nochmals herausfordernd.

Ganz schadlos kommt auch der weltgrösste Kakao- und Schokoladeproduzent nicht durch die aktuell schwierige Zeit. Barry Callebaut konnte im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende August) die verkauften Volumen nahezu stabil halten (2,0%). Es ist seit mehr als zehn Jahren der erste Volumenrückgang in einem Geschäftsjahr. Für einmal bleibt Barry Callebaut hinter dem globalen Schokoladenmarkt zurück, der laut dem Marktforscher Nielsen nur um 0,3% schrumpfte.

Nach einem starken Rückgang im dritten Quartal (März bis Mai) auf dem Höhepunkt der Pandemie setzte im vierten Quartal eine Erholung der Verkaufsmenge ein (vgl. Grafik). Das erste Semester des laufenden Geschäftsjahrs (September bis Februar) wird nochmals deutliche Coronaspuren hinterlassen, da zuletzt vielerorts neue Einschränkungen erlassen wurden. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?