Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Too big to fail
Unternehmen / Finanz

Basel III bringt Banken nicht ins Wanken

Die Schweiz ist schneller und geht weiter als das Ausland in der Verschärfung der Eigenmittelanforderung an die Banken. Trotzdem halten aus heutiger Sicht nur 8% der Schweizer Institute zu wenig Eigenkapital.

Bisweilen geht es in der Schweiz zügiger als im Ausland. Zum Beispiel in der Umsetzung verschärfter Regeln für Eigenmittel von Banken. Sowohl in der Umsetzung des Zwischenschritts Basel 2.5 (seit Anfang Jahr in Kraft) wie im noch nicht abgeschlossenen, aber bereits parlamentarisch abgesegneten Gesetzgebungsprozess für die Grossbanken-Eigenkapitalvorlage (Too big to fail) ist die Schweiz vorn dabei. Ebenfalls frühzeitig im internationalen Vergleich kommen die neuen Basel-III-Vorschriften, die für alle Banken gelten, voran.

Die Finanzkrise hat es offengelegt: Die Banken, vor allem grosse und international ausgerichtete Institute, brauchen mehr und qualitativ besseres Eigenkapital, sogenanntes hartes Kernkapital. Schocks in den Finanzmärkten und Verluste sollen dadurch leichter absorbiert und die Wahrscheinlichkeit staatlicher Rettungsmassnahmen reduziert werden.

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