Zum Thema: Vertrauen in Basler Regeln schwindet

Basel III kurz erklärt

Mit Basel III werden die Eigenkapitalstandards neu geordnet. «Finanz und Wirtschaft» erklärt die wichtigsten Eckpunkte zum neuen Regelwerk.

Das magische Wort in der Bankenregulierung heisst Kapitalkraft. Im Kern geht es um die Fähigkeit der Banken, Verluste aus der laufenden Geschäftstätigkeit über einen genügend grossen Eigenkapitalpuffer abzufedern. Mit Basel III hat der zuständige Ausschuss der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Eigenkapitalstandards neu geordnet. Er bewertet die verschiedenen Kapitalformen abgestuft nach der spezifischen Kapitalhärte, das heisst: nach ihrer Verlustabsorbierungskraft.

Das Stammkapital und zurückbehaltene Gewinne sind das solideste Kapitalinstrument und bilden zusammen zur Hauptsache das harte Kernkapital (Common Equity Tier 1). Bei der schrittweisen Umstellung von Basel II auf Basel III klettert die Mindestforderung ans harte Kernkapital von 2 auf 4,5% der risikogewichteten Aktiven (RWA). Zusätzlich verlangt das neue Regelwerk einen Kapitalerhaltungspuffer von 2,5% der RWA, woraus sich das Minimum von 7% ergibt.

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