Unternehmen / Gesundheit

Basilea nimmt mit Privatplatzierung neues Geld ein

Das Pharmaunternehmen beschafft sich mit rund 1 Mio. neuen Namenaktien zu 45.75 Fr. das Stück frische Mittel.

(AWP) Das Pharmaunternehmen Basilea (BSLN 46.80 +1.17%) hat sich frische Mittel in Höhe von 45,75 Mio. Fr. beschafft. Dazu haben die Basler eine Million neue Namenaktien zu 45,75 Fr. das Stück bei institutionellen Anlegern platziert.

Die neuen Aktien wurden aus dem genehmigten Aktienkapital ausgegeben. Wie Basilea am Mittwoch mitteilte, hat sich das Unternehmen sowie der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zu einem 150-tägigen Lock-up (Verkaufssperrfrist) verpflichtet.

Als Folge der Transaktion aktualisiert Basilea ihre Finanzprognose für das Jahr 2021. Statt 110 bis 120 Mio. Fr. sollen nun zu Jahresende 2021 155 bis 160 Mio. in den Kassen der Firma liegen. Die Prognosen für Umsatz und Betriebsverlust werden nicht angetastet.

Leser-Kommentare

Peter W. Ulli 24.02.2021 - 08:32

Im Titel schreiben sie, die neuen Aktien werden zu 47.75 ausgegeben, im Text heisst es dann 45.75. Was ist nun richtig ?

Christian Strodel 24.02.2021 - 09:18
Danke, Arno Schmocker, sie bringen es genau auf den Punkt. Aus Sicht der bisherigen Aktionäre, welche über die Jahre hinweg an Basilea glauben, ist dies keine schöne Geste. Zuerst wird der Kurs der Aktie mit positiven Meldungen hochgeschaukelt, dann kommt die Ernüchterung mit dem Ausblick 2021 und nun noch die Kapitalerhöhung, an welcher bestehende Aktionäre nicht teilnehmen können. Schon eine… Weiterlesen »
Peter W. Ulli 24.02.2021 - 11:25
Vor 10 Tagen wurden die Aktien zu ca. 60 Franken gehandelt. Damals wurde aber keine Kapitalerhöhung angekündigt. Man hat also zuerst eine Korrektur nach unten abgewartet bevor man an den Markt ging. Das ist ganz übel für die langfristigen Aktionäre, nicht nur wurden sie von einem Nachkaufen ausgeschlossen, sondern es wurden neue Aktionäre zu Vorzugsbedingungen eingeladen. Was denkt sich der… Weiterlesen »
Roland Heinzer 24.02.2021 - 14:10
@Peter W. Ulli “Honi soit qui mal y pense”! Wer wusste von der Kapitalerhöhung als der Kurs 60 war. Da konnte man risikolos für 58 bis 60 leer verkaufen! Der Kurs tauchte nach der gestrigen Ankündigung heute Morgen noch tiefer. Als Kleinaktionär wird man verschaukelt. FAIR wäre eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten gewesen, was das Management gemacht hat ist ein Geschenk!… Weiterlesen »
Max Joss 24.02.2021 - 19:10

Genau darum ist Basilea eine der am meisten leerverkauften Aktien der Schweiz. Das wird so bleiben. Dem Management und VR kann’s egal sein. Sie halten nur sehr wenige Aktien, dafür viele Aktienoptionen, die zu immer tieferen Bezugspreisen ausgegeben werden.

Marcel Wipf 25.02.2021 - 08:46

Ein absolutes „no go“ so mit alten Aktionären umzugehen. Die Kapitalerhöhung hätte mit Bezugsrechten für die bestehenden Aktieninhaber stattfinden müssen.